Kritiken

Lutz Glandien
The 5th Elephant
... Wenn man den experimentellen Charakter der Aufnahmen als gegeben betrachtet, bin ich
immer glücklich, einen hellleuchtenden Diamanten in einer dornigen Klanglandschaft zu finden.
Jeff Melton, EXPOSÉ (August 2002)


Developer Sounds
Audio Collage Comes of Age


Wenn man innerhalb der Softwareindustrie arbeitet, verliert man leicht den Überblick, wie – und wozu – Menschen in der realen Welt die Software benutzen. In Wirklichkeit gebrauchen wir Computer, weil sie unser Leben verbessern. (Wenn nicht, würden wir darüber einen Gedanken verlieren?) Wenn der Computer in Aktion tritt, eröffnen sich neue Horizonte. Wir können unglaubliche Erfahrungen machen, welche auf anderem Wege nicht erreichbar wären. Man kann sich wahrscheinlich seine eigene Liste zusammenstellen: Spezialeffekte von "Star Wars", das Surfen im Internet oder gar computerisierte Spielautomaten in Las Vegas.

Doch wenn man nicht gerade heimlich ein Musiker ist, oder mit solchen verkehrt, wird man wohl nicht nachvollziehen können, auf welch radikale Weise Computer die Musikwelt verändert haben. Im vergangenen Jahrzehnt haben sich neue digitale Werkzeuge zum Abspielen und Aufnehmen von Musik mit erstaunlicher Geschwindigkeit verbreitet. Musiker, die solche Werkzeuge benutzen, erfinden neue Arten mit Klang umzugehen und führen ihre Zuhörer dadurch in neue Welten.

Eine der aufregendsten und herausfordendsten computer-basierten Aufnahmen, die ich in den letzten Jahren gehört habe, ist "The 5th Elephant”, eine CD des deutschen Komponisten Lutz Glandien (www.lutzglandien.com). Es ist nicht diese Art von CD, die man mal eben auf dem Wühltisch neben "Dr. Dre" und "Britney Spears" findet. Glandien verwendet den Computer wie ein Hip-Hop-Künstler, um Audio-Collagen zusammenzustellen (mehr über dieser Prozeß später), wobei er nicht versucht junge Zuhörer mit einem simplen Beat zu ködern. In Glandien´s Rhythmen werden gewöhnliche Drumsounds durch eine Auswahl knirschender und gequälter Geräusche ersetzt. Im Gegensatz zum Pop-Beat, welcher sich auf hypnotisierende Weise wiederholt, mutieren seine Beats, brechen auseinander und fliegen davon.

Die CD beginnt mit einer geballten Ladung Industrial-Noise, akzentuiert durch Türknallen, metallischem Schleifen, fernen Schritten und einem ominösen Scherenschlag. Es gleicht der Hintergrundmusik einer Filmszene – einem dieser feuchten, spärlich beleuchteten Keller mit, von der Decke baumelnden, Wasserröhren, in dem Schwarzenegger, mit einem Schnellfeuergewehr aus dem 23. Jahrhundert bewaffnet , entlangkriecht, bereit, die bösen Cyborgs abzuknallen.

Diese Stimmung durchdringt alle 12 Stücke dieser CD. Steigt sie, befinden wir uns in einer Verfolgungsjagd. Fällt sie, dann hält Schwarzenegger an, um in einen leeren Raum zu spähen, wo außerirdische Gerätschaften farbig flackern. Jedoch wird die Actionfilm-Metapher Glandien‘s Musik nicht wirklich gerecht.

Obwohl die CD den Untertitel "Virtualectric Stories” trägt, ist es Musik pur, die auf ihre eigene Art und Weise verstanden werden soll. Es geht hierbei darum, Klänge zu finden – welche einen emotionalen Einfluß ausüben – und diese auf originellem Wege zusammenzufügen.

Der Computer ist es, welche diese Herangehensweise ermöglicht. (Um auf diesen Umstand zu verweisen, entnimmt Glandien alle seine Stücktitel – wie z.B. "Outside Locators”, "Find Original of Alias”, "Recall Zoom 3” – den Menüs und Dialogfenstern, der von ihm benutzten Recording-Software.) Einmal vom einem Computer erfaßt, kann jeder Klang mit uneingeschränkter Freiheit manipuliert werden. Phrasen, welche von einem einzelnen Instrument gespielt wurden, können auseinander geschnitten und neu angeordnet werden, so daß man die Töne in einer anderen Reihenfolge hört. Klänge, die Tage oder Jahren auseinander und auf verschiedenen Kontinenten aufgenommen wurden, können übereinander gelagert werden, um einen imaginären Dialog zu erschaffen. Ein einzelner Klang kann bis zur Unkenntlichkeit gestreckt oder verzerrt werden.

"Tile Windows Horizontally” offenbart Glandien’s introspektive Seite. Zu Beginn hört man einen Klang, der an Vogelgesang erinnert, begleitet von einem unregelmäßigen Schlagen auf einer Zitter. Gehaltene Töne einer elektrischen Tuba fügen ein kontrastierendes Motiv hinzu. Das darauffolgende Stück "Close Song Without Save” ist ebenso tiefgründig: eine weibliche, in künstlichem Echo eingebettete Stimme flüstert abgehackte Satzfragmente – vermutlich in deutsch – vor einem Hintergrund aus Maschinenbeeps und konzertanten tiefen Tönen eines Flügels. In "MIDI Machine Control” übernimmt die Tuba die Rolle eines Schiffhorns über einem schleppenden Rhythmus von Unterwasserexplosionen, welcher durch gelegentliche Wirbel von Klirren und dem Surren tieffliegender Riesenbienen unterbrochen wird. Der treibende Rhythmus von "Punch on the Fly” kommt einem Pop-Groove schon näher, jedoch wird dann der Beat, von gequälten Geräuschexplosionen in einem schwirrenden, bunten Albtraum, völlig zerstört.

Zuhörer, die Musik mit Melodien und gängigen Akkorden gewöhnt sind, werden es bei der ersten Begegnung mit "The 5th Elephant” nicht leicht haben. Es ist weder bequem noch beruhigend. Als Kunstmusik wurde jene entworfen, um mit den verzwickten Mysterien des Lebens, auf die es keine einfachen Antworten gibt, zu ringen.

Jim Aikin (editor@musicwords.net) schreibt über Musiktechnologie für mehrere Zeitschriften. Seine Berichte über Software Neuer Musik erscheinen regelmäßig im Keyboard magazine.
Jim Aikin, DEVELOPER MARKET NEWS / CALIFORNIA (Juli 2002)
Eine Veröffentlichung der Software Development Media Group am CMP Media LLC
[www.developermarketnews.com]

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Lutz Glandien
The 5th Elephant

Die Geschichte des Albums "The 5th Elephant" begann im Herbst 1997, als Chris Cutler (Drums, Electronics und Amplified Objects), Lutz Glandien (MIDI-Gitarre, Sampling und Computer) und Michael Vogt (elektrische Tuba, Tapes) eine Reihe Improvisationen aufnahmen. Nach dreitägigen Aufnahmen erklärten sie das Projekt für erfolgslos und die Bänder wurden beiseite gelegt. Das darauffolgende Jahr dienten die Bänder als Staubfänger bis Glandien sich entschloß das Projekt doch nicht völlig zu verwerfen.

Er überspielte die Improvisationen in seinen Computer und fing an nach interessanten Details zu suchen. So sammelte er verschiedene Drum-Riffs, einzelne Phrasen, Tubamotive, Studioatmosphären und elektronische Klänge der MIDI-Gitarre und elektronischer Perkussion. Dies bildete die Basis der neuen Kompositionen. Jeder der 12 Stücke des Albums entspringt einem Sample – einem Drumloop, einem Tubamotiv, etc.. Weiterhin wurden Fragmente aus den Improvisationen (ca. 90%) hinzugefügt, wobei Glandien die restlichen Klänge seinem eigenen Soundarchiv entnahm.

Glandien schrieb bisher Kammermusik, Orchestermusik, elektroakustische Stücke und Musik für Film und Fernsehen. Er ist gleichermaßen mit Rockmusikern und improvisierenden Musikern aufgetreten. Eins seiner Projekte ist die von Kritikern gelobten CD "Domestic Stories", eine Zusammenarbeit mit Cutler, wobei auch Fred Frith, Dagmar Krause und Alfred Harth mitwirken. "The 5th Elephant" ist eine Produktion, die mehrere Musikstile, mit denen Glandien bereits gearbeitet hat, vereint. Man bemerkt deutlich, dass er bereits Radio- und Filmmusik geschrieben hat, da viele seiner Stücke äußerst atmosphärisch sind. In den meisten wird eine spezifische Stimmung durch einen Loop geschaffen. Doch in Track Nr. 3, "Find Original Of Alias", zeigt sich mehr der Gebrauch von Soundcollagen und Atmosphären.

Als Ganzes gesehen klingt die CD sehr modern und die Musik könnte zwischen Klassischer Elektronischer Musik und Untergrund-Techno angesiedelt werden. Doch meiner Meinung nach können auch diejenigen Zuhörer, die keinen dieser Stile favorisieren, dieses Album, aufgrund seiner Vielzahl von Qualitäten, genießen. Glandien ist es durchaus gelungen interessante Teile aus den Improvisationen herauszufiltern und sie geschmackvoll zu verfeinern. Es fällt einem äußerst schwer, sich vorzustellen, dass diese Improvisationen einem für nutzlos erklärten Projekt entstammen sollen. Doch enthalten diese Songs viele prachtvolle Momente; man muss sich nur die Zeit nehmen, aufmerksam zuzuhören. Und – wie vorher schon erwähnt – umspannt die Musik ein weites Feld.

In dem nach der Veröffentlichung folgenden Pressebericht wird die Musik als Ehe zwischen "Nine Inch Nails" und "The Chemical Brothers"! auf der einen Seite und Stravinsky und Stockhausen auf der anderen beschrieben. Ob das zutrifft, mag jeder Zuhörer für sich selber entscheiden.
Einer der Höhepunkte ist das Stück "Independent Grace" mit einem liebliches Thema aus xylophonartigen Klängen, wobei eine Reversivgitarre mit einem weiteren großartigen Thema kombiniert wird. Während des gesamten Stückes verleiht eine rückwärts gespielte Frauenstimme dem Song eine einmalige Atmosphäre. Wir finden Frauenstimmen auch in ein paar anderen Stücken. Ich erachte dieses Stück für sehr gelungen – es allein ist das gesamte Album wert. Für diejenigen, die modernen Sound nicht gerade favorisieren, mag dieses Album nicht das Richtige sein, doch für alljene, die gute Kompositionen, jede Menge Atmosphäre, Groove und die Synthese zwischen mehreren Musikstilen schätzen, ist diese CD ein Muss.
Knut Tore Abrahamsen, Tarkus Magazine no. 21 (Norwegen, Juni 2002)
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Lutz Glandien
The 5th Elephant
(ReR)

Diejenigen von uns, welche sich mit moderner Studioaufnahmetechnik nicht wirklich auskennen, können vor Bewunderung nur den Kopf schütteln, wenn man sich den Ursprung, die Verarbeitung und das Endresultat Glandiens Arbeit auf dieser CD vor Augen hält.
Das Rohmaterial für die Weiterbearbeitung entstammt zu 90% einer mißlungenen Studiosession mit Chris Cutler (Drums), Michael Vogt (Tuba) und Glandien (Elektronik und MIDI-Gitarrre) aus dem Jahre 1997. Die Mitwirkenden beurteilten die entstandenen Aufnahme als einen Mißerfolg wobei das erfolgreiche empfundene Livekonzert an einem der folgenden Tage
leider nicht aufgezeichnet wurde.

"The 5th Elephant" läßt kaum erahnen, wie die Gruppe tatsächlich klang, da Glandiens nachträgliches Auseinanderschneiden und Neuzusammensetzen der Aufnahmen in den darauffolgenden drei Jahren nahezu nichts ließ wie es ursprünglich einmal war.
Die Musik ist fast vollkommen elektroakustisch geworden, wobei Drums, Gitarre und Tuba klanglich so sehr verzerrt wurden, dass keine erkennbaren Instrumentalfarben, bis auf einen seltenen gewöhnlichen Perkussionsschlag oder – in einem anderen Stück – etwas, was einer Baßposaune ähnelt (offensichtlich die Tuba), übrigblieben.

Die verbleibenden 10% des Ursprungsmaterials entstammen verarbeiteten Vokalstimmen, tieffrequenten Grollen und Atmosphären, welche Glandien eingebrachte.

Obwohl Glandiens Name außerhalb von Deutschland nicht gerade in aller Munde ist, hatte er trotzdem Erfolg in vielen Musikrichtungen, von experimenteller Elektroakustik bis zur Sinfonik, und vom Rock bis zum Ambient. Solche Erfahrungen kommen ihm bei dieser CD zugute, da er die Ambient- und Techno-Formen als eine Art Sprungbrett zu etwas viel komplexerem und anspruchsvollerem gebraucht, indem er elektroakustische, industrielle und atmosphärische Elemente ineinanderfließen läßt.

Bei mehreren Stücken, einschließlich dem erstaunlich kraftvollen Opening "Show Tools", produziert Glandien Rhythmen, indem er durchgehende Geräuschströme (Weißes-, Rosa oder ähnliches Rauschen) metrisch unterbricht. Das hat den verunsichernden Effekt, dass ein Rhythmus entsteht, welcher danach strebt, sich aus dem Klangschaos zu befreien, anstatt sich einem ruhigen Hintergrund zu fügen.

Glandiens Gebrauch des Rhythmus ist festgelegt jedoch durchgehend variabel; dieser stockt, stoppt und startet und mutiert, verfällt jedoch nie in einen vorhersehbaren Groove. Die rhythmischen Elemente werden geschickt mit weiterem Ohrenschmaus vermischt– unheimliche, rückwärts abgespielte Stimmen, einzeln gesungene Silben und elektronisches Gemurmel und Geheule.

Glandiens Einflußquellen und Referenzen sind zu zahlreich, um hier alle zu erwähnen. Er ist vertraut mit der Pionierarbeit der französischen elektroakustischen Schule - Bernard Parmigiani, Guy Reibel, Pierre Henry, Luc Ferarri, Pierre Schaeffer, Francois Bayle, etc.. Doch einige der etwas zugänglicheren Musik auf dieser CD könnte ebensogut von Klaus Schulze, Autechere oder Meat Beat Manifesto geprägt worden sein.

Glandien vereint wirklich das Beste aus beiden Welten. Er versteht es, Komplexität und Individualität dem Techno zu injezieren, ohne dass dieser seine emotionsgeladene Kraft verliert. Mit anderen Worten, schreibt er populär ohne der Einfältigkeit zu verfallen und spricht zu seinen Zuhörern nicht von oben herab. Empfehlenswert!
Bill Tilland, BBC (UK, Sommer 2002)
http://www.bbc.co.uk/music/experimental/reviews/glandien_elephant.shtml
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Lutz Glandien
The 5th Elephant

Dem Booklet nach entstammt das Material dieser verrückten, energischen digitalen Audio-Collagen einer Jam-Session aus dem Jahre 1997, die von den Musikern für mißlungen erklärt wurde und zu dieser Zeit nicht zur Veröffentlichung kam. Die Aufnahmen wurden dann auf fanatisch kalkulierte Weise regelrecht zerstückelt, bis sie nicht mehr einer Jam-Session ähnelten, außer im Sinne der Unvorhersehbarkeit des Ganzen.
In "Recall Zoom 3" fallen knirschende Geräusche über einen schwindenden Rhythmus her, während ein untröstliches synthetisches "Muhen" an- und abschwillt.
"Close Song Without Save" (alle Titel scheinen auf Menü-Einträgen von Glandiens Sequencer zu basieren) ist ein sich langsam bewegender Albtraum in breit und dramatisch klingendem Sound.
Selbst wenn er bei "Punch on the Fly" oder "Nudge Event Position by SMPTE Frame" einen aggressiven Beat aufdreht, verwendet Glandien ansich nicht viele Loops. Die Textur entfaltet sich stetig, mutiert und bricht entzwei. Jedoch birgt jedes Stück irgendwie einen inneren Zusammenhang. "The 5th Elephant" fängt die Intensität der Avantgarde-Musik ein, ohne einen kopfschmerzverursachenden Mangel an Kontinuität. Es ist ein inspirierendes Beispiel von Musik, welche ohne einen Computer nicht hätte produziert werden können.
Jim Aikin, KEYBOARD magazine (USA)


Lutz Glandien
The 5th Elephant
Recommended Records | LG 2

Elektronische Musik ist vielleicht der Stil, in dem die deutsche Popmusik den größten Beitrag geleistet hat. Das beweist auch der Berliner, der das Studio wie ein Instrument behandelt und eine Platte hergestellt hat, deren Sog und Schönheit man sich kaum entziehen kann. Das sind eher düstere Tracks, die aber zur gleichen Zeit einen Sinn für Melodie besitzen, der ihnen eine Atmosphäre verleiht, die dieses Opus zu einem der besten dieser Abart der elektronischen Musik von heute macht.
Oldie Markt 03/02
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Lutz Glandien
The 5th Elephant
RER LG2 CD

Das neue Album des in Berlin lebenden Komponisten und gewandtem Elektronik-Artisten Lutz Glandien entstand aus Studioimprovisationen mit Chris Cutler – dem ehemaligen Drummer von "Henry Cow", "Pere Ubu" and "Cassiber" – und dem Tubaspieler des Berliner Sinfonieorchesters Michael Vogt. Mit den Aufnahmen unzufrieden, legte Glandien die Bänder beiseite. Später hörte er sie sich wieder an und entdeckte Kleinode, die regelrecht nach einer Weiterverarbeitung schrien. Über die Jahre wendete er sich dem Rohmaterial immer wieder zu und schließlich fügte er sie zu einer kraftvollen Serie von "Virtualectric Stories" zusammen. Jedes der 12 Stücke entstand aus einem Sample der verworfenen Aufnahmen und wurde hauptsächlich aus wiederbelebten Sounds entwickelt: perkussiven Riffs, Tubamotiven, Fragmenten der MIDI-Gitarre und des Studioambientes, welche auf Glandiens Computer isoliert, verarbeitet und diskret mit externen Materialien – wie menschlichen Stimmen und Vogelgesängen aus seinem Soundarchiv – bereichert wurden. Durch seine dramatische Schreibweise fesselt er unsere Aufmerksamkeit mit einem hämmernden, energischen Opening. Obwohl die Stimmungen danach stark wechseln, hält die Intensität trotzdem an. Es reicht von "Can"-artigem Tukkern bis zu einem dichten Dickicht dunkler akustischer Schatten. Die Musik von "The 5th Elephant" kombiniert die Hooklines und den Drive des Rock, die filigranen Rhythmen elektronischer Musik, die atmosphärische Suggestivkraft erfolgreicher Filmscores und die strukturelle Logik formeller Komposition. Es ist leicht, die Basis für Glandiens erstrebte und erprobte Affinität zu Cutler zu verstehen, ein Perkussionist, dessen Spiel die kreative Spannung zwischen einem klopfenden Herzen und einer lebhaften Fantasie aufrecht erhält.
Julian Cowley, THE WIRE (Februar 2002, S.55)
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