Texte

DAS SCHINKIRO - Weltpremiere -
Choreographie: Akira Kasai (Japan)
Komposition: Lutz Glandien

Akira Kasai genießt als Choreograph und Tänzer in Japan und Nordamerika Kultstatus. Sein neues Stück "Das Schinkiro" hinterfragt die Gebundenheit von Körperkonzepten an kulturelle Traditionen und sucht die Konfrontation verschiedener solcher Konzepte mit den Mitteln der Choreographie. Kasai verwirklicht dieses Experiment mit acht in Berlin lebenden Tänzern aus drei Kontinenten und tritt auch selbst darin auf. Schinkiro bedeutet Illusion: Der Tanz mit seiner Fähigkeit zur Verdichtung wirkt wie eine Fata Morgana auf einer weiten Ebene”, so Kasai. “Der Mensch verfügt über zwei Körper, den äußeren, sichtbaren und den inneren, unsichtbaren Körper, der nur durch die Fantasie spürbar ist. Für einen Tänzer sind beide Körper reale, lebendige Wirklichkeiten. Sein Anliegen ist es, die Fantasie, also den inneren Körper mit dem äußeren zu verbinden.” Akira Kasai hat durch seine radikale Arbeit mit dem Butoh dem japanischen wie auch westlichem Tanz wichtige Impulse gegeben.



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